Lexikon

Hörsturz
Hörhilfe
Ohrenrauschen
Tinnitus
Hörsinn
Gehörschutz
Hörsturz

Ein Hörsturz ist ein abrupt auftretender Hörverlust, der ohne merkliche Ursachen auftritt. Viele Betroffene beschreiben das Gefühl eines Hörsturzes ähnlich der Empfindung „Watte im Ohr“. Ein solcher Hörverlust kann von einem eingeschränkten Hörvermögen bis zur völligen Gehörlosigkeit reichen und betrifft in den meisten Fällen lediglich ein Ohr.

Bei einem Hörsturz können die Symptome unterschiedlich stark ausfallen. Als Folge kann es sogar zu einem vollständigen Hörverlust kommen. Ohrendruck kann einen Hörsturz bereits ankündigen oder auch gleichzeitig mit ihm auftreten. Zusätzliche Symptome wie Ohrgeräusche (Tinnitus) und – seltener – Schwindel kommen vor, sind aber bislang nicht mit dem Krankheitsbild des Hörsturzes einhergehend nachweisbar.

Sollten sie diese Symptome bei sich feststellen, begeben Sie sich bitte umgehend zu einem HNO-Arzt. Dieser wird alles nötige veranlassen.

Hörhilfe

Als Hörhilfe werden eine Vielzahl von Hör-Hilfsmitteln bezeichnet, die einer schwerhörigen Person den Umgang mit seinem Umfeld erleichtert. Die am weitest verbreitetste Form von Hörhilfen sind Hörgeräte, welche durch einen Hörakustiker angepasst werden. Dabei stehen dem Betroffenen viele unterschiedliche Möglichkeiten und Modelle zur Verfügung. Dabei unterscheidet man „Hinter dem Ohr“- Geräte und „In dem Ohr“ – Geräte. Zu den Hörhilfen zählen weiterhin FM-Anlagen, Kopfhörer, Knochenleitungshörgeräte, Implantierbare Hörgeräte, Cochleaimplantate und Induktive Höranlagen.

Ohrenrauschen

Im Volksmund wird Tinnitus auch als Ohrenrauschen bezeichnet. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Tinnitus

Tinnitus, wer bist Du?

Unter Tinnitus versteht man Ohr- und Kopfgeräusche, die der Betroffene als “Klirren, Pfeifen, Zischen, Läuten, Summen, Schlagen” o.ä. in der Regel nur allein wahrnimmt. Was für andere, die diese Töne nicht hören, nicht nachvollziehbar ist, ist für den Betroffenen störend, unangenehm bis extrem bedrohlich.

Doch wie entsteht Tinnitus?

Die Ursachen sind so vielfältig wie das Erscheinungsbild. Oft spielen übermäßige Lärmeinwirkung (Arbeitslärm, Knallereignis, Diskobesuch), Hörstürze infolge Durchblutungsstörungen, Virusinfektionen, unbewältigter Stress, Halswirbelsäulenproblemen, Muskelverspannungen oder Schwerhörigkeit eine ausschlaggebende Rolle.

Hören, was nicht jeder hört!

Auf unser Ohr stürmen täglich unzählige Töne und Geräusche ein. Selbst wenn wir schlafen. Nicht alles können und wollen wir verarbeiten.

Eine wichtige Rolle kommt dabei unserem “Verstehzentrum” dem Gehirn zu. Es kann Laute, die uns “bekannt” sind als “ungefährlich” einstufen und unterdrücken. Bei anderen, uns unbekannten Tönen, wird das Gehirn über das limbische System durch innere, selbst erzeugte Warntöne aufmerksam gemacht.

Tinnituspatienten haben nun das Problem, diese Warntöne ständig wahrzunehmen, ohne diese “abschalten” zu können.

Wie wird man den Quälgeist los?

Am Anfang muss eine fundierte Untersuchung beim HNO-Facharzt stehen.

Den aussichtsreichsten Ansatz zur Behandlung des chronischen Tinnitus stellt zur Zeit die Tinnitus- Retraining- Therapie (TRT) dar. Sie wurde vom Prof. P.J.Jastreboff und Dr. J.Hazell entwickelt und mit gutem Erfolg bereits seit Jahren in Amerika und England praktiziert.

Tinnitus- Retraining- Therapie (TRT)

TRT beruht auf dem neurophysiologischem Modell von Hazell/Jastreboff. Das besondere an dieser Therapie ist der mehrdimensionale Ansatz, bestehend aus einer Gruppe von Spezialisten einem HNO-Facharzt, einem Psychologen und einem Hörakustiker, die Hand in Hand mit dem Betroffenen an der Lösung des Problems arbeiten.

Wichtiger Bestandteil ist das therapeutische Aufklärungsgespräch, wo der Tinnituspatient über die Hintergründe, Entstehungsmechanismen und die Wirkungsweise der Therapie aufgeklärt wird. Eine erfolgversprechende Therapie wird auf 1 bis 2 Jahre veranschlagt und erfordert die aktive Teilnahme des Betroffenen.

Ziel der Therapie ist es, die Tinnitusgeräusche in den “Hintergrund” zu drängen, so dass beim Patienten die normale Verarbeitung der Geräusche wieder hergestellt wird. Dabei wird mit Hilfe eines therapeutischen Rauschgenerators, der Noiser, ein breitbandiges, gleichmäßiges Rauschen geringer Lautstärke erzeugt. Es wirkt angenehm neutral und nimmt dem schrillen Tinnitus seine “Schärfe”. Schon bald (nach 2-3 Monaten) sind erste “Umschulungs”- Erfolge zu erkennen.

Helfer beim Retraining

Neben erfahrenen Spezialisten sind zwei Sachen wichtig:

1. Geduld und Ausdauer beim Betroffenen
2. ein wirksamer Noiser.

Der Hörakustiker wird dem Betroffenen ein für ihn geeignetes Gerät empfehlen, anpassen und individuell einstellen.

Der Noiser muß dann täglich mindestens 6, besser 8 Stunden oder länger getragen werden, auch mit Unterbrechung. Langsam stellen sich erste Erfolge ein.

Der Noiser wird zum unentbehrlichen Helfer. Bei aktiver Mithilfe kann nach 1 bis 2 Jahren die Therapie erfolgreich beendet werden.

Der Tinnitus ist “besiegt”, d.h. er wird nicht mehr wahrgenommen!

Hörsinn

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Gehörschutz

Ein Gehörschutz ist eine jegliche Art von Schutzausrüstung die Ihr Gehör vor zu lautem Lärm schützt. Die Wirkung eines Gehörschutzes sollte dabei nicht unterschätzt werden. Man unterscheidet verschiedene Arten von Gehörschutz. Den individuellen Gehörschutz und den konfektionierten Gehörschutz. Der konfektionierte Gehörschutz ist eine Standardanfertigung die für jeden Nutzer die gleichen Abmessungen aufweist. Den perfekten und komfortabelsten Sitz erreicht man mit einer Maßanfertigung, einem individuellem Gehörschutz. Dafür wird eine Abformung Ihres Ohres benötigt, welche Sie gern in unseren Fachgeschäften anfertigen lassen können.

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