Hörgeräte sorgen für mehr Lebensqualität

Lässt das Hörvermögen nach, so führt dies immer mehr zu Problemen im persönlichen Umfeld. Gesagtes wird nicht mehr verstanden, dass Gehirn muss fehlende Stellen erraten und in der Folge treten oft Missverständnisse auf. Das ist gleichsam frustrierend und ermüdend.

Laut der aktuellen EuroTrak-Studie berichten Hörgeräteträger über eine deutlich geringere geistige und körperliche Erschöpfung am Abend als unversorgte Schwerhörige. Das Gehirn muss weniger arbeiten, weil gesagtes einfacher und schneller verstanden wird. Auch schlafen die Personen besser und berichten seltener über depressive Symptome.

Dabei gaben die Befragten auch an, zu mehr als 93 Prozent das Hörgerät regelmäßig tragen, es also nicht in der Schublade verschwinden zu lassen. Und überwältigende 97 Prozent gaben zu Protokoll, dass das „Hörgerät die Lebensqualität verbessert“.

Schwerhörigkeit im mittleren Alter ist laut einer Lancet-Studie übrigens der größte beeinflussbare Risikofaktor von Demenz (Livingston et al. 2017). Das Tragen von Hörgeräten kann bei Schwerhörigen nachweislich dazu beitragen, das eigene Demenzrisiko zu senken.

Wer also seine Schwerhörigkeit versorgt, ist nicht nur geistig fitter und sozial aktiver, es verbessert sich auch die Situation für die Gesprächspartner. Im europäischen Durchschnitt sagt jeder dritte Angehörige, die Kommunikation mit der betroffenen Person habe sich sehr viel verbessert.

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